Vergleichende Kommunikation und Kognition

Unser Interesse gilt der Komplexität, die der Kommunikation und Kognition bei Tieren zu Grunde liegt. Mit dem Ansatz der vergleichenden Analysen bei Primaten, anderen Säugern und Vögeln (Erdmännchen, Wölfe, Grünmeerkatzen, Schimpansen, Elsterdrosslinge) möchten wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen menschlicher und tierischer Kommunikation und damit die selektiven Bedingungen, die die Evolution der menschlichen Sprache hervorgerufen haben könnten, entschlüsseln

Forschungsthemen:

  • Unmittelbare Mechanismen der Lauterzeugung bei Tieren. Sind Vokalisierungen festprogrammierte Reaktionen auf Umweltreize oder haben Tiere ein gewisses Mass an Kontrolle über ihre Lauterzeugung?
  • Informationsgehalt der Vokalisierungen bei Tieren. Welche externen (über die Umwelt) und internen Informationen (über den Sender) sind in der akustischen Struktur den Lautäusserungen enthalten, welche akustischen Parameter sind dafür verantwortlich und sind diese Informationen für den Empfänger bedeutsam?
  • Referentielle Kommunikation bei Tieren. Worauf können Tiere verweisen?
  • Evolutionärer Ursprung von Sprachsequenzen und Syntax bei Menschen