Pflanzeninteraktionen

Eine Pflanzengesellschaft stellt ein Netzwerk an Interaktionen unter gemeinsam vorkommenden Lebewesen dar. Aus diesem Grund sind Pflanzeninteraktionen ein bestimmender Faktor für die Biodiversität und für die Funktionen und Leistungen von natürlichen und anthropogenen Ökosystemen.

Unsere Forschung zielt auf die Mechanismen von positiven und negativen Pflanzeninteraktionen und deren Folgen für die Artenvielfalt, mit einem Schwerpunkt auf positiven Interaktionen (Begünstigungen). Wir nutzen Beobachtungen und experimentelle Methoden für unsere Forschung und wenden auf funktionellen Eigenschaften basierende Methoden an um die Prozesse der Konkurrenz und Begünstigung zu studieren und deren Folgen für das Zusammenleben von Arten zu erforschen. Zurzeit sind wir insbesondere am Zusammenhang von positiven Interaktionen mit der Nischen-Theorie interessiert, sowie an den möglichen evolutiven Folgen der Begünstigung für die interagierenden Arten. Aktuelle Untersuchungsobjekte sind alpine, semi-aride und landwirtschaftliche Ökosysteme.

Gruppenleiter: Dr. Christian Schöb

Forschungsthemen:

  • Mechanismen zur Koexistenz von Arten
  • Mutualistische, kommensalistische und antagonistische Beziehungen zwischen Pflanzen
  • Auf funktionellen Eigenschaften von Pflanzen basierende Erforschung der Begünstigung
  • Evolutive Folgen der Begünstigung
  • Beziehung zwischen Biodiversität und Funktionalität von Ökosystemen