Evolution und Genetik sozialen Verhaltens

Wir verfolgen als Schwerpunkt unserer Arbeit einen integrativen Ansatz, in dem wir versuchen, mittels einer Kombination von Verhaltensbeobachtungen, ökologischen Merkmalen sowie moderner genetischer und genomischer Studien, die Evolution von sozialem Verhalten zu verstehen. Diese Fragen versuchen wir mittels PCR, qPCR, Pyrosequenzierung, quantitativer Analyse von genetischen Daten, ELISA sowie Modellierung von Verhaltensdaten von Feld- und Laborstudien zu beantworten. Dabei sind wilde Hausmäuse unsere vorrangigen Studienobjekte.

Gruppenleiterin: PD Dr. Anna Lindholm

Forschungsthemen:

  • Kooperation und gemeinsame Aufzucht von Jungtieren durch weibliche Hausmäuse; Fitness, Erblichkeit und indirekte genetische Effekte von Kooperation
  • Reproduktionsstrategien
  • Einfluss von "egoistischen" genetischen Elementen wie dem t-Haplotyp auf die Partnerwahl; Genexpressionsstudien und Pyrosequenzierung der t-Haplotyp Region
  • Einfluss des Karyotyps auf die Partnerwahl bei Hausmäusen. In östlichen Teilen der Schweiz unterscheidet sich die Anzahl der Chromosomen in verschiedenen Populationen, was zu reproduktiver Isolation führen kann